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DEVA
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Handschrift Kijuma

Handschrift von Muhammed bin Abubekr bin Omar Kidjumwa Masihii (Foto: DEVA)

 

 

 

Kijuma Porträt

Muhammed bin Abubekr bin Omar Kidjumwa Masihii, Lamu ca. 1936 (Foto: Dammann)

Inhalt und Ziele

DEVA wurde im Jahr 2007 mit dem Ziel gegründet, die viel­fältigen wissen­schaftlichen Ergebnisse, Daten und Dokumente, die in einer über 30jährigen intensiven For­schungs­tätigkeit an der Universität Bayreuth entstanden sind, zu sichern, zu dokumentieren und verfügbar zu machen. Mit den Daten­banken und Recherche­tools von DEVA werden der schnelle Zugriff und die wissen­schaftliche Nach­nutzung der Forschungs­rohdaten und Resultate gewährleistet.

Die Forschungs­unterlagen stammen aus jenen Fächern, die sich der Afrika­forschung widmen: das sind vorrangig die Afrikanistik, Anglistik, Arabistik, Afrikanische Kunst, Entwicklungs­soziologie, Ethnologie, Geschichte Afrikas, Islam­wissen­schaft, Kultur- und Sozial­geographie, Biologie, Literaturen in afrikanischen Sprachen, Recht in Afrika, Religions­wissenschaft, Romanistik und Wirt­schafts­wissenschaften. Außerdem wird die einzigartige Kunst- und Musik­sammlung der Universität Bayreuth dokumentiert.

Das Spektrum der vorliegenden Daten gliedert sich in:


Im Projekt DEVA werden innovative Dokumentations­lösungen für den Standort Bayreuth angeboten, sowie gleichzeitig zentrale Dokumentations­aufgaben innerhalb der inter­nationalen Afrika­wissen­schaften übernommen.

 

Struktur

Diese Bereiche werden in den über­geordneten Daten­banken abgebildet:

Sammlungen Iwalewa-Haus: Ausbau und Digitalisierung des Archivs zum Sonder­sammel­gebiet zeit­genössische Kunst und populäre Kultur Afrikas

Afrikastudien Bayreuth: Aufnahme der Daten­bestände der Lehr­stühle und Forschungs­einrichtungen des Bayreuther Instituts für Afrika­studien (IAS) in ein eigenes Informations­system. Die Sammlung Spittler befindet sich in einer eigenen Datenbank mit gesonderter Struktur.

Bildarchive und Nachlässe: Bedeutende Bildarchive und Nachlässe von Wissenschaftlern, auch außerhalb der Universität Bayreuth, werden bearbeitet und zur Verfügung gestellt. Ebenso sind Sammlungen zu Reise-, Dokumentar- und Porträtfotografie enthalten.

 

Visionen

DEVA bietet eine Plattform für die Anforderungen nach Open Access öffentlich geförderter wissen­schaftlicher Leistungen und unterstützt diese aktiv. Mit einem inter­aktiven Daten­bank­modell soll die Position der deutschen Afrika­forschung inner­halb der zunehmend vernetzten inter­nationalen Forschung ausgebaut werden. Gleich­zeitig sollen neue Möglich­keiten der Zusammen­arbeit mit europäischen und afrikanischen Partnern geschaffen werden. Vor allem die Kooperation mit Universitäten und anderen Institutionen Afrikas wird ein Schwerpunkt der zukünftigen Betätigungs­felder von DEVA im Rahmen des Instituts für Afrika­studien sein. Dadurch kann der Erhalt und eine hohe Verfüg­barkeit von Forschungs­leistungen ermöglicht werden, die sonst nur vor Ort recherchierbar wären. Der Aufbau und die Pflege stabiler und dauerhafter lokaler Daten­banken ist die Voraus­setzung dafür, diese Daten in Meta­daten­banken und relevante Portale einzuspeisen und so an der Gestaltung der globalen wissen­schaftlichen Netzwerke zu Afrika teilzunehmen.

Eine besondere Herausforderung stellen in vielen Regionen Afrikas die technischen Hürden für einen ungehinderten Zugang zum inter­nationalen Daten­transfer dar. Es gilt, in enger Zusammen­arbeit mit den Partnern in Afrika, Strategien und Ressourcen zu entwickeln, um diese technischen Eng­pässe zu überwinden. Auch die Klärung von Persönlichkeits­rechten, Urheber­rechten und Fragen des Daten­schutzes im inter­nationalen Kontext gehören zu einer der zentralen Anforderungen des Projekts DEVA.

 

Praktika

DEVA – das Projekt zur Digitalisierung, Edition und Vernetzung in den Afrika­wissen­schaften der Universität Bayreuth – vergibt ab sofort Praktikumsplätze für Studierende.

Wir bieten:
Mitarbeit beim Aufbau der Datenbestände von DEVA; Schulung in Datenbank­programmen, Datenorganisation und Grundlagen der Digitalisierung von Bild-, Text- und Tondokumenten; Einblicke in die Arbeitsweise eines modernen Archivs mit internationaler Vernetzung.

Wir erwarten:
Gute Kenntnisse gängiger Software (MS Office), idealerweise auch Scan- und Bild­bearbeitungsprogramme; Bereitschaft zu Bildschirmarbeit.

Wir wünschen uns:
Studierende aus dem Bereich der Afrikawissenschaften; Interesse an online-Daten­banken und an archivischem (manchmal auch akribischem) Arbeiten.

Nähere Informationen zum Projekt:
http://www.deva.uni-bayreuth.de
http://www.deva-research.uni-bayreuth.de

Kontakt:
Alexandra Kuhnke, BA, Tel. 0921 - 55 4508

Sigrid Horsch-Albert, M.A., Tel. 0921 - 55 4510

Kurzbewerbungen bitte an:
email: deva@uni-bayreuth.de
oder: Universität Bayreuth, DEVA, 95440 Bayreuth